Du hast Retinol in deine Skincare-Routine aufgenommen und plötzlich macht deine Haut nicht mehr mit? Rötungen, Schuppung und erhöhte Empfindlichkeit sind typische Anzeichen dafür, dass deine Haut mit dem beliebten Anti-Aging-Wirkstoff überfordert ist. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du deiner Haut direkt helfen, sich zu erholen und Retinol in Zukunft besser zu vertragen. Einige sehr gute Tipps kommen wieder von Dr. Sarah Schunter, einer promovierten Biochemikerin, mit einem Faible für Skincare.
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Warum reagiert deine Haut so stark auf Retinol?
Frauen lieben Retinol; es ist bekannt für seine beeindruckenden Anti-Aging-Eigenschaften. Es fördert die Kollagenproduktion und kann kleine Falten und deine Pigmentflecken reduzieren. Doch gerade wegen seiner Wirksamkeit kann Retinol die Haut auch schnell reizen, besonders wenn du es zum ersten Mal anwendest oder zu schnell mit einer hohen Konzentration beginnst, übrigens der Lieblings-Anfänger-Fehler!
Eine Retinol-Reaktion tritt auf, wenn die Haut mit dem beschleunigten Zellumsatz nicht Schritt halten kann. Die oberste Hautschicht erneuert sich schneller, als neue, gesunde Zellen nachwachsen können.
Das Ergebnis: Eine gereizte, gerötete und schuppende Haut, die sich empfindlich und unangenehm anfühlt.
Sofortmaßnahmen bei Hautreaktion
Tolle Tipps, wenn deine Haut aufs Retinol reagiert, verrät Dr. Schunter hier in einem Video:
Hautpflege: Das musst du jetzt tun
Wenn du bemerkst, dass deine Haut negativ auf Retinol reagiert, ist schnelles Handeln gefragt. Hier sind die wichtigsten Schritte, die du sofort einleiten solltest, wie es auch Dr. Sarah Schunter empfiehlt.
- Retinol-Pause einlegen! Setze das Retinol-Produkt sofort ab. Deine Haut braucht jetzt eine Auszeit, um sich zu regenerieren.
- Zurück zu den Basics: Reduziere deine Skincare-Routine auf das Wesentliche. Verwende nur milde, parfümfreie Reinigungsprodukte und verzichte auf andere aktive Wirkstoffe wie Vitamin C und andere Säuren.
- Feuchtigkeit, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit: Versorge deine Haut mit reichlich Feuchtigkeit. Wähle eine sanfte, nicht-komedogene Feuchtigkeitscreme, die die Hautbarriere unterstützt.
- Beruhigende Wirkstoffe: Produkte mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Panthenol oder Niacinamid können helfen, die Haut zu beruhigen und Rötungen zu reduzieren.
- Sonnenschutz: Deine Haut ist jetzt besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlen. Trage unbedingt einen hohen Sonnenschutz (mindestens LSF 30) auf, auch wenn du drinnen bleibst.
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Langsam wieder mit Retinol einsteigen
Erst wenn sich deine Haut beruhigt hat, kannst du Retinol wieder in deine Skincare-Routine einführen:
- Beginne mit einer niedrigeren Konzentration (0,01% – 0,03%).
- Wende es anfangs nur ein- bis zweimal pro Woche an.
- Baue über zwei, drei Monate eine Toleranz auf, bevor du die Anwendung steigerst.
- Probiere die Sandwich-Methode: Trage erst Feuchtigkeitscreme, dann Retinol und zum Schluss wieder Feuchtigkeitscreme auf, wie es Dr. Schunter in ihrem Post erklärt.
- Mische das Retinol-Serum mit deiner Feuchtigkeitscreme.
Denk daran: Eine Retinol-Reaktion kann mehrere Wochen brauchen, um vollständig abzuklingen. Geduld ist der Schlüssel! Es ist besser, langsam vorzugehen und deiner Haut Zeit zu geben, als immer wieder von vorne anfangen zu müssen.
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