Im Winter, mit der kalten und trockenen Luft, leidet unsere Haut. Aus diesem Grund haben wir uns den hilfreichen Wirkstoff Urea mal genauer angeschaut und erklären dir, warum du ihn unbedingt in deine Hautpflegeroutine zur kalten Jahreszeit einbauen solltest.
Was genau ist Urea?
Medical News Today schreibt, dass Urea eine natürlich vorkommende Substanz im menschlichen Körper ist, die in den Nieren gebildet und über den Urin ausgeschieden wird. In der Hautpflege wird synthetisches Urea verwendet, das ebenso wirksam ist. Es hat somit die Fähigkeit, Feuchtigkeit anzuziehen und in der Haut zu speichern. Dieser Feuchtigkeitsspeicherungseffekt macht den Wirkstoff somit zu einem ausgezeichneten Inhaltsstoff in Hautpflegeprodukten, insbesondere für Menschen mit trockener Haut.
Welche Vorteile hat der Wirkstoff für deine Haut?
Wir haben dir im Folgenden zusammengefasst, welche Wirkstoffe Urea in deiner Hautpflegeroutine haben kann.
1. Feuchtigkeitsversorgung
Urea hat die erstaunliche Fähigkeit, große Mengen Wasser anzuziehen und in der Haut einzuschließen. Dies führt zu einer tiefen und langanhaltenden Hydration der Haut, wodurch sie weicher und geschmeidiger wird. Besonders in den trockenen Herbst- und Wintermonaten, wenn die Haut leicht austrocknen kann, ist eine Creme mit Urea 🛒 von großer Bedeutung.
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2. Stärkung der Hautbarriere
Urea spielt zudem eine wichtige Rolle bei der Stärkung und Reparatur der äußeren Schutzschicht der Haut. Dies macht die Haut widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse, wie beispielsweise Kälte und Wind, die in den Herbst- und Wintermonaten die Haut belasten.
3. Leicht exfolierende Wirkung
Urea hat eine sanfte exfolierende Wirkung, da es abgestorbene Hautzellen sanft entfernt. Dadurch wird die Haut glatter, und das Erscheinungsbild von Schuppen oder rauen Hautstellen kann sich verbessern.
Die Konzentration von Urea in Hautpflegeprodukten spielt dabei eine wichtige Rolle. Für die tägliche Gesichtspflege sind meist Produkte mit einem Urea-Gehalt von unter 3 % ausreichend. Bei sehr trockener Haut oder zur Unterstützung bei Hauterkrankungen werden oft höhere Konzentrationen von 5 bis 10 % empfohlen.
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4. Behandlung von Hautproblemen
Urea wird auch oft zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Ekzemen und Psoriasis eingesetzt. Es kann Juckreiz, reduziert Entzündungen lindern und die Heilung fördern, was insbesondere in den trockenen und kälteren Monaten von Vorteil ist.
Urea erweist sich als besonders wirksam bei der Behandlung von Keratosis pilaris, auch bekannt als Erdbeerhaut. Diese Verhornungsstörung, die sich durch kleine, raue Pickelchen auf der Haut äußert, kann durch die regelmäßige Anwendung von urea-haltigen Produkten deutlich gemildert werden.
Urea hilft dabei, die übermäßige Verhornung aufzulösen und gleichzeitig die Haut intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dies führt dazu, dass die charakteristischen Erhebungen der Reibeisenhaut abflachen und die Haut insgesamt glatter und geschmeidiger wird.
Achtung! Wenn du unter Hautproblemen leidest, solltest du allerdings zuerst deinen Arzt oder Ärztin aufsuchen und dir dort einen professionellen Rat einholen.
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