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Steuererklärung ohne Stress: Diese 7 Unterlagen sparen Zeit und Nerven

Die Bearbeitung der Steuererklärung steht wieder an. Welche Unterlagen du griffbereit haben solltest, liest du hier.

Steuererklärung: Junge Frau mit Taschenrechner, während sie ihre Finanzen organisiert.
© Getty Images/SrdjanPav

Diese Fehler solltest du bei der Steuererklärung nicht machen

Die Steuererklärung richtig zu machen, ist gar nicht so einfach. Wir zeigen dir, mit welchen Tipps und Tricks du richtig Geld sparen kannst. Dieses Video wurde mit der Hilfe von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

Die Steuererklärung kann für viele eine stressige Angelegenheit sein. Doch mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Dokumentation lässt sich das Ganze deutlich entspannter angehen. Hier erfährst du, welche Unterlagen du für eine reibungslose Steuererklärung bereithalten solltest.

Steuererklärung: Diese Unterlagen solltest du bereithalten

Die Steuererklärung kann eine echte Herausforderung sein, vor allem, wenn man nicht genau weiß, welche Unterlagen benötigt werden. Doch mit der richtigen Vorbereitung lässt sich der Prozess schnell und stressfrei erledigen. Welche Unterlagen du für deine Steuererklärung bereithalten sollst, erfährst du im Folgenden:

1. Persönliche Daten und Steuer-ID

Bevor du dich in die detaillierten Dokumente stürzt, solltest du sicherstellen, dass du die grundlegenden Informationen bereit hast. Dazu gehören:

  • Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID): Diese 11-stellige Nummer ist die Grundlage für die Steuererklärung. Du findest sie auf deinem letzten Steuerbescheid oder in deinen persönlichen Unterlagen.
  • Bankverbindung: Für die Rückerstattung oder Zahlung der Steuer ist deine IBAN erforderlich.
  • Kontaktdaten: Achte darauf, dass deine Adresse und Telefonnummer auf dem neuesten Stand sind.

2. Lohn- und Gehaltsabrechnungen

Ein unverzichtbarer Bestandteil der Steuererklärung ist deine Lohnsteuerbescheinigung. Diese bekommst du jährlich von deinem Arbeitgeber und sie enthält alle wichtigen Informationen zu deinem Einkommen und den gezahlten Steuern. Sie sollte folgende Punkte beinhalten:

  • Bruttoeinkommen
  • Lohnsteuer
  • Solidaritätszuschlag
  • Kirchensteuer
  • Sozialversicherungsbeiträge (Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung)

Lesetipp: Steuererklärung: Das sind die 5 häufigsten Fehler und so vermeidest du sie

3. Belege für Sonderausgaben und Werbungskosten

Um deine Steuerlast zu senken, kannst du bestimmte Ausgaben als Werbungskosten oder Sonderausgaben geltend machen. Hierzu benötigst du die entsprechenden Nachweise:

  • Fahrtkosten: Falls du mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährst, solltest du alle relevanten Belege und Nachweise aufbewahren. Das betrifft auch die Nutzung von Fahrgemeinschaften oder Dienstreisen.
  • Fortbildungskosten: Kosten für berufliche Weiterbildung, Bücher oder Fachliteratur, die du für deinen Job benötigst, können steuerlich abgesetzt werden. Bewahre daher alle Rechnungen und Anmeldungen auf.
  • Arbeitsmittel: Dazu gehören zum Beispiel: Computer, Software, Büromaterial oder auch das Arbeitszimmer, wenn du von zu Hause aus arbeitest.
  • Doppelte Haushaltsführung: Wenn du aus beruflichen Gründen an einem anderen Ort wohnst, kannst du die zusätzlichen Kosten absetzen (Miete, Umzugskosten, Heimfahrten).

4. Beiträge zu Versicherungen

Viele Versicherungsbeiträge sind ebenfalls absetzbar, dazu gehören:

  • Krankenversicherung: Beiträge zur gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung, Pflegeversicherung oder Unfallversicherung.
  • Lebensversicherung: Beiträge zu bestimmten Lebensversicherungen können als Sonderausgaben berücksichtigt werden.
  • Rentenversicherung: Beiträge zur gesetzlichen oder privaten Altersvorsorge zählen ebenfalls zu den absetzbaren Sonderausgaben.
  • Haftpflichtversicherung: Bei einigen Haftpflichtversicherungen gibt es absetzbare Beträge.
Junge Person mit Papierkram und Steuern.
Viele deiner Versicherungen kannst du von der Steuer absetzen. Foto: Getty Images/Jacob Wackerhausen

5. Spendenquittungen

Hast du im vergangenen Jahr an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen gespendet? Spenden sind steuerlich absetzbar, wenn du eine Spendenquittung erhalten hast. Diese Quittungen solltest du in deiner Steuererklärung angeben, um deine Steuerlast zu verringern.

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6. Nachweise für außergewöhnliche Belastungen

Außergewöhnliche Belastungen wie Krankheitskosten oder Pflegekosten können ebenfalls steuerlich abgesetzt werden, wenn sie eine bestimmte zumutbare Belastung überschreiten. Hierzu solltest du:

  • Arzt- und Krankenhausrechnungen
  • Rechnungen für medizinische Hilfsmittel (wie Brillen, Hörgeräte)
  • Pflegekosten (wie für ambulante Pflege oder Heimaufenthalte)

aufbewahren und in deiner Steuererklärung angeben.

7. Miet- oder Pachteinnahmen

Falls du Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung hast, benötigst du die Mietverträge und eine Übersicht über alle Einnahmen und Ausgaben (wie Reparaturkosten, Verwaltungskosten), um diese korrekt in der Steuererklärung anzugeben.

Die richtigen Unterlagen für eine stressfreie Steuererklärung sammeln

Mit der richtigen Vorbereitung ist deine Steuererklärung schnell erledigt. Sammle alle relevanten Unterlagen frühzeitig, um Stress zu vermeiden. So kannst du sicherstellen, dass du alle möglichen Vorteile nutzt und keine Fristen versäumst. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch einen Steuerberater beziehungsweise eine Steuerberaterin hinzuziehen.