Eine gute Führungskraft braucht vor allem sehr viel Training und Erfahrung. Wer jedoch gerade seine erste Führungsstelle übernimmt, bringt vor allem Letzteres nicht mit. So kommt es schnell zu einigen Fehlern, die einen schnell die Autorität und sogar den Job kosten können. Welche die Top Fehler von unerfahrenen Führungskräften sind und wie du sie bestenfalls umgehst, verraten wir dir in diesem Artikel.
Alles zu den häufigsten Fehlern unerfahrener Führungskräfte:
Diese 3 Fehler machen nur unerfahrenen Führungskräfte
Nicht jede:r ist für die Rolle einer Führungskraft gemacht. Viele Jobanwärter:innen müssen das oft auf die harte Tour lernen. Das Gute ist jedoch, man kann sich auf diese Position vorbereiten. Welche Fehler unerfahrenen Führungskräften besser nicht passieren sollten und wie man diese vermeidet, liest du hier:
1. Sich nicht selbst reflektieren
Oft raten einem andere Kollegen und Kolleginnen, einfach mal anzufangen. Das kann jedoch leider schnell nach hinten losgehen. Denn nicht immer ist man von vornherein bereits allen Situationen gewachsen. Daher ist es sinnvoll, sich noch vor Antritt des Jobs einmal ordentlich selbst zu reflektieren.
Überlege dir, wie deine bisherigen Führungskräfte waren, was dir an diesen gepasst hat und was dich vielleicht hin und wieder genervt hat. Frage dich nun, welche Führungskraft du werden willst. Was ist dir an deinem Team besonders wichtig? Und wie möchtest du als Führungskraft von deinen Mitarbeiter:innen wahrgenommen werden? Hast du diese Fragen einmal für dich beantwortet, bist du dem Ziel, eine gute Führungskraft zu werden, schonmal ein paar Schritte nähergekommen.
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2. Von sich selbst auf andere schließen
Einer der häufigsten Fehler unerfahrener Führungskräfte ist das Schließen von sich selbst auf andere. Versuche daher immer, dich auch in die Rolle deiner Mitarbeitenden hineinzuversetzen, um auch ihre Perspektive zu verstehen. Wenn dir das nicht gelingt, suche das Gespräch zu ihnen.
Denn nur weil du ein Problem auf eine bestimmte Art und Weise angehen würdest, bedeutet das nicht, dass eine andere Lösung nicht genauso effektiv oder sogar besser sein kann.
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3. Vorgeben, allwissend zu sein
Niemand weiß alles – schon gar nicht zu Beginn eines neuen Jobs. Zwar musst du vor deinen Mitarbeiter:innen auch nicht jede Unsicherheit preisgeben, so zutun, als hättest du von jeder Kleinigkeit Ahnung, macht die Sache jedoch auch nicht besser.
Es ist in Ordnung, etwas mal nicht zu wissen. Die meisten deiner Kolleg:innen wissen wahrscheinlich, dass das deine erste Stelle als Führungskraft ist und machen dir daher nicht mal Vorwürfe. Besser ist es, wenn du dich augenscheinlich für deine Mitarbeiter:innen interessierst, dir Dinge erklären lässt oder sie selbst nachliest, wenn du etwas nicht weißt.
Fazit: Eine gute Führungskraft braucht viel Training
Es gibt zwar Menschen, die mit gewissen Qualitäten auf die Welt kommen, die es so wirken lassen, als wären sie wortwörtlich für den Job der Führungskraft geboren worden. Das ist jedoch äußerst selten der Fall. Viel wichtiger ist es, dass eine Führungskraft ständig lernbereit ist, die eigene Fehler akzeptiert und sie beim nächsten Mal gar nicht erst zulässt. Mit dem richtigen Training und etwas Erfahrung, schaffst auch du es, eine wirklich gute Führungskraft zu werden.