Es ist allgemein anerkannt, dass Hunde eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden haben, selbst bei Personen, die keine Haustiere besitzen. Diese treuen Begleiter sind stets an unserer Seite, schenken uns bedingungslose Zuneigung und bereichern unseren Alltag mit Freude. Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung hat die Gründe dafür beleuchtet, warum Hunde auf uns eine positive Auswirkung haben. Wir werfen einen genaueren Blick auf die Ergebnisse, warum Hunde uns so guttun.
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Hunde tun gut: Das sagt eine Studie dazu
Hunde haben viele positive Auswirkungen auf Menschen. So kann das Streicheln eines Vierbeiners zum Beispiel Glückshormone ausschütten. Doch dass uns Hunde guttun, zeigt sich auch in unserem Gehirn, wie eine südkoreanische Studie jetzt herausfand. Dafür haben sie 30 Menschen verschiedene Aktionen mit einem Hund durchführen lassen und dabei die Gehirnaktivität gemessen, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland auch berichtet.

Teilnehmende zeigten ein verstärktes Auftreten von Alpha- und Betawellen, welche mit Entspannung und Konzentration in Verbindung gebracht werden. Außerdem wurde durch Fragebögen klar, dass sich die Teilnehmenden selbst angenehm fühlten und „dass ihre Stimmung besser und ihr Stressniveau niedriger war, wenn sie Umgang mit dem Hund hatten.“
Dazu muss allerdings gesagt werden, dass in die Studie nur Menschen einbezogen wurden, die gerne mitmachen wollten, sodass es hierbei keine Ergebnisse von Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben oder ihnen gegenüber abgeneigt eingestellt sind.
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Hierbei waren die Studienteilnehmenden besonders entspannt
Die Aktivität von Alphawellen, welche sich verstärkt beim Mensch-Hund-Umgang feststellen ließ, wird früheren Studien zufolge mit Entspannung und emotionaler Stabilität sowie verringertem Stress verbunden. Diese Alphawellen zeigten sich zwar bei allen Aktivitäten, waren allerdings besonders hoch beim Spielen und Spazierengehen.
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Beim Spielen zeigten sich neben den ’normalen‘ Alphawellen auch solche spezieller Art, die mit dem menschlichen Urteilsvermögen, mit Lernfähigkeit und kreativem Denken verbunden sind. Dies geht Hand in Hand mit dem Erscheinen von Betawellen, die sich bei den Teilnehmenden auch vermehrt wiederfanden.
Durch die Fragebögen konnte außerdem herausgefunden werden, dass sich die Stimmung bei allen Aktivitäten gegenüber dem Ruhezustand vor dem Versuch verbessert hatte. Dies geschah besonders beim Füttern und Umarmen. Allgemein gesehen war das Stressniveau stets niedriger als im Ruhezustand. Hunde können uns in diesem Zusammenhang also helfen, besser zu entspannen und zur Ruhe zu kommen!

Unsere Autorin Anika ist mit ihrem Hund Sherlock das Dream-Team schlechthin. Alle Tipps und Tricks, die Anika in ihren Artikeln gibt, sind deshalb Hunde-approved und vorher gemeinsam mit Sherlock ausprobiert worden.