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Dein Hund zeigt dir seinen Bauch? Darum kann das ein Hilfeschrei sein

Es gibt Hinweise darauf, dass ein Hund, der seinen Bauch zeigt, Vertrauen signalisiert. Doch Vorsicht, denn manchmal kann das Gegenteil der Fall sein.

Hund zeigt Bauch
© Eva - stock.adobe.com

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Die Geste eines Hundes, sich auf den Rücken zu legen und den Bauch zu zeigen, erfreut die meisten Menschen. Es wird oft als Zeichen des Vertrauens betrachtet, wenn das Tier seinen empfindlichsten und verletzlichsten Bereich offen legt. Es kann jedoch auch sein, dass dieses Verhalten ein stummer Hilferuf ist! In diesem Artikel untersuchen wir die vielfältigen Bedeutungen dieses Verhaltens.

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Hund zeigt dir seinen Bauch: Darum ist es nicht immer ein Vertrauensbeweis

Wenn dein Vierbeiner dir seinen Bauch zeigt, denken wir in erster Linie daran, dass er gerne gekrault werden möchte. Und in vielen Fällen ist dies auch die richtige Interpretation dieses hundischen Verhaltens. Allerdings ist es nicht immer ein Vertrauensbeweis und eine Kraul-Aufforderung, wenn dein Hund dir seinen Bauch zeigt.

Stattdessen kann es auch bedeuten, dass dein Vierbeiner sich absolut gar nicht wohlfühlt. So ist es auch möglich, dass er dir mit dem Zeigen seines Bauches die folgenden Dinge sagen möchte:

  • Ich fühle mich nicht wohl.
  • Ich brauche Abstand und Raum für mich.
  • Ich habe Angst.

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Hund zeigt Bauch: So lernst du dieses Verhalten zu lesen

Doch wie kann man wissen, aus welchen Gründen dein Hund dir seinen Bauch zeigt? Leider kann der Vierbeiner ja nicht mit uns reden und kommunizieren, wie es ihm gerade geht. Umso wichtiger ist es, zu lernen, wie du deinen Hund lesen kannst.

Aufgrund dessen solltest du nicht nur das Zeigen des Bauches sehen, sondern auch die andere Körpersprache mit in Betracht ziehen. Ist dein Hund entspannt, rekelt sich auf dem Bett oder der Couch oder legt sich nahe zu dir und dreht sich dann auf seinen Rücken, kannst du dir sehr sicher sein, dass er kuscheln möchte.

Sollte dein Vierbeiner allerdings starr, mit den Beinen von sich gestreckt, daliegen und dich vielleicht auch nicht auffordernd anschauen, ist es möglich, dass dein Vierbeiner sich gerade einfach nicht wohlfühlt und Zeit und Raum braucht. Natürlich kannst du versuchen, dich langsam zu nähren und versuchen, deine Fellnase zu streicheln. Sollte diese aber eine Abwehrreaktion zeigen, ist es an der Zeit, deinen Vierbeiner einfach in Ruhe zu lassen – wenn er bereit ist, wird er sicherlich wieder zu dir kommen.

Anika ist selbst Hundemama.

Unsere Autorin Anika ist mit ihrem Hund Sherlock das Dream-Team schlechthin. Alle Tipps und Tricks, die Anika in ihren Artikeln gibt, sind deshalb Hunde-approved und vorher gemeinsam mit Sherlock ausprobiert worden.