Minimalismus ist als Interior- und Lebensstil vermutlich nicht für viele etwas. Leben bedeutet auch das Ansammeln von Gegenständen – aber diese können in den eigenen vier Wänden manchmal zu viel werden. Beim Minimalismus geht es darum, nur mit dem Nötigsten zu leben und die Einrichtung sehr kuratiert zu halten – was das Putzen der Wohnung erleichtert.
Das resultiert nämlich darin, dass die Wohnung von Minimalist:innen meistens aussieht als könnte man vom Fußboden essen! Wir haben uns deshalb angeschaut, welche fünf Dinge Minimalist:innen jeden Tag rausschmeißen, damit ihre Wohnung sie nicht im Alltag überfordert und sauber ist.
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1. Papierkram im Flur
Der Flur ist der erste Raum, den wir betreten, wenn wir nach Hause kommen – und hier landet deshalb auch gut und gerne mal der gesamte Inhalt des Briefkastens. Von Werbung über Pizzalieferungs-Werbung bis hin zu Briefen… Das Chaos kann schnell perfekt sein.
Damit es gar nicht erst zu einem Papierstapel kommt, solltest du direkt nach dem nach Hause kommen, alles in den Müll schmeißen, was du nicht mehr brauchst – oder im Flur direkt einen Papier-Mülleimer installieren, wo du im Vorbeigehen alles hineinschmeißen kannst. An deinem ausgewählten Putz-Tag wird der Müll dann heruntergebracht.
2. Kaputte Dinge, von denen du weißt, dass du sie nicht reparieren wirst
Sicherlich hast du bei dir ein paar Dinge herumstehen, die kaputt sind und von denen du immer wieder sagst, dass du sie bald reparieren wirst. Aber let’s be real: Du wirst sie nicht reparieren, sonst hättest du es schon längst gemacht, oder?
Es ist also Zeit, diese Dinge gehen zu lassen. Wenn Minimalist:innen etwas kaputt machen, wissen sie deep down, dass sie es nicht reparieren werden oder es ihnen einfach nicht wichtig genug ist, um andere zu bezahlen, dieses Teil zu reparieren. Trenn‘ dich von diesen Dingen also, um Platz für eine funktionierende Alternative zu schaffen!

3. Leere Produkt-Boxen
Jeder kennt die folgende Situation vermutlich: Wenn man viel Geld für etwas bezahlt und die Verpackung dann auch noch hübsch und hochwertig aussieht, hebt man diese wie von allein auf. Aber warum eigentlich? Brauchen wir diese leere Produkt-Box noch?
Meistens lautet die Antwort „Nein“. Deshalb sagen wir, genauso wie die meisten Minimalist:innen dieser Welt: Weg damit! Investiere stattdessen lieber in Storage-Boxen, die wirklich Sinn ergeben und nicht komplett out of place in deinem schönen Zuhause wirken.
4. Einzelne oder kaputte Socken
Jede:r von uns hat einzelne Socken, die ihren Partner irgendwann im Laufe der Zeit verloren haben – und dieser wird auch nicht wieder auftauchen, wenn wir einmal ehrlich sind. Zeit also, die einzelnen Socken ohne Partner und die kaputten Exemplare zu entsorgen, um für neue Socken Platz zu machen.
Kleiner Pro-Tipp, damit nicht irgendwann alle deine Socken partnerlos sind: Knülle beide Socken zusammen, wenn du sie in den Wäschekorb wirfst und entknote sie wieder, sobald Waschtag ist. So kannst du sicherstellen, dass auch beide Socken in der Waschmaschine landen.

5. Ersatz-Knöpfe
An vielen neuen Kleidungsstücken sind Ersatz-Knöpfe dran, um möglich abfallende Knöpfe mit diesen auszutauschen. Auch hier solltest du allerdings ehrlich mit dir sein: Hast du diese Extra-Knöpfe schon jemals in Anspruch genommen? Wenn nicht, solltest du sie dahin bringen, wo sie hingehören: in den Mülleimer! So bewahrst du dich selbst von einer kleinen Knopf-Armee, die überall in deinem Zuhause verteilt ist.
Wenn du die Knöpfe doch benutzt, solltest du sie in deinen Nähkasten tun oder an einen Ort, wo du sie immer wieder findest – und vor allem, wo sie ihren festen, angestammten Platz haben und nicht überall und nirgends herumschwirren.

Unsere Autorin Anika ist Expertin, wenn es darum geht, die neusten Interior-, Putz- und Living-Trends von TikTok, Instagram und Co. in ihren eigenen vier Wänden umzusetzen. Diese Tricks und Tipps gibt sie auf wmn und auch im echten Leben mit viel Liebe zum Detail weiter.