Bist du auf der Suche nach einer Zimmerpflanze, die einfach nicht tot zu bekommen ist? Null Problemo! Für alle, die keinen grünen Daumen haben, sind Pflanzen, die so gut wie gar keine Pflege benötigen, gerade richtig. Zu diesen zählt auch die Zamioculcas, die als die härteste Zimmerpflanze der Welt angesehen wird! Wir stellen sie dir in diesem Artikel genauer vor.
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Unsere Autorin Anika ist Expertin, wenn es darum geht, die neusten Interior-, Putz- und Living-Trends von TikTok, Instagram und Co. in ihren eigenen vier Wänden umzusetzen. Diese Tricks und Tipps gibt sie auf wmn und auch im echten Leben mit viel Liebe zum Detail weiter.
Zamioculcas: Ein kleiner Steckbrief
Die Zamioculcas, auch Glücksfeder genannt, ist wohl die Pflanze, die so hart im Nehmen ist, dass so gut wie niemand sie kaputt kriegen kann. Sie gehört zu den Aronstabgewächsen und stammt ursprünglich aus Ostafrika. Dabei ist sie eher eine der neueren Zimmerpflanzen, die nicht nur einen interessanten Wuchs haben, sondern auch so gut wie gar keinen Pflegeaufwand. Sie ist also perfekt für all diejenigen, die Probleme damit haben, ihre Zimmerpflanzen überhaupt am Leben zu erhalten oder einfach immer vergessen, diese zu pflegen.

So wenig braucht die Zamioculcas zum Leben
Wie schon zuvor erwähnt, ist die Zamioculcas eine unglaublich unkomplizierte Pflanze. Das einzige, was sie wirklich braucht, ist ein absonniger, zimmerwarmer Standort und ein bisschen Erde. Allerdings macht ihr auch ein etwas dunklerer Standort nichts aus – je dunkler der Platz, desto dunkler färben sich die Blätter!
Auch trockene Heizungsluft ist absolut kein Problem für die härteste Zimmerpflanze der Welt und das Umtopfen ist nur bei sehr jungen Pflanzen nötig. Die Glücksfeder muss nicht unbedingt gedüngt und niemals geschnitten werden, während sich Schädlinge die Zähne an ihr ausbeißen und Pflanzenkrankheiten ihr allgemein nicht bekannt sind. Wenn du die Zamioculcas einmal in ein durchlässiges Substrat gepflanzt hast, will die Pflanze eigentlich nur noch ihre Ruhe.
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Dadurch kannst du sie trotzdem kaputt machen
Natürlich hat auch die Zamioculcas eine Schwachstelle. Das Einzige, was sie zerstören könnte, ist in diesem Zusammenhang Staunässe und Kälte. Denn die Zimmerpflanze braucht nicht viel Wasser, dass sie dieses in den fleischigen Blattstielen gut speichern kann. Ein Signal, dass die Zamioculcas Wasser braucht: Sie wirft einzelne Fiederblättchen ab, um Verdunstungsfläche einzusparen. Doch auch dann braucht sie keinen regelrechten See zum Trinken. Steht die Pflanze zu nass, verfärben sich die unteren Blätter gelb – und dann heißt es: Umtopfen in trockene Erde, damit die Wurzeln nicht faulen.
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Die zweite ernstzunehmende Gefahr ist Kälte. Die Pflanze stammt aus Afrika, weshalb es bei einer Temperatur von unter 20 Grad Celsius auch für sie ungemütlich wird. Stelle die Glücksfeder deshalb über Nacht nicht nach draußen oder im Winter an einen ungeheizten Ort.