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Äolische Inseln: Diese sonnige Inselgruppe ist ein Geheimtipp im Mittelmeer

Du planst einen Backpacking-Trip nach Italien? Dann solltest du dieser sonnigen Inselgruppe einen Besuch abstatten.

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Vor der Nordküste Siziliens liegt eine Inselgruppe, die trotz ihrer Schönheit bislang vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben ist. Die Liparischen Inseln, auch Äolische Inseln genannt, vereinen beeindruckende Vulkanlandschaften, traditionelle Fischerdörfer und türkisblaues Wasser – und gelten als eine der ursprünglichsten Regionen Süditaliens. Zudem eignen sie sich besonders gut für Backpacking-Trips und alle, die das entschleunigte Inselleben suchen. Alle spannenden Fakten.

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Backpacking in Italien: Die Äolischen Inseln bleiben vom Massentourismus verschont

Insgesamt sieben Inseln gehören zur Inselgruppe: Lipari, Vulcano, Salina, Stromboli, Panarea, Alicudi und Filicudi. Jede Insel besitzt ihren eigenen Charakter. Während Lipari als touristisches Zentrum fungiert, zieht es Ruhesuchende vermehrt nach Salina oder Filicudi. Auch der aktive Vulkan Stromboli hat in den vergangenen Jahren verstärkt naturaffine Besucher:innen angezogen.

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Blick auf die Inseln Alicudi und Filicudi von Lipari im Archipel der Äolischen Inseln in Sizilien. Foto: rosario scalia – stock.adobe.com

Zwischen Vulkankratern und Weingärten

Lipari ist die größte der Inseln und gleichzeitig Verkehrsknotenpunkt des Archipels. Von hier aus verkehren regelmäßig Fähren zu den anderen Inseln. Das Stadtbild ist geprägt von engen Gassen, pastellfarbenen Häusern und einer historischen Festung, die über dem Hafen thront. In den Abendstunden beleben sich die Cafés und Bars – dennoch bleibt der touristische Trubel überschaubar.

Nur wenige Seemeilen entfernt liegt die Insel Vulcano. Der gleichnamige, noch aktive Vulkan prägt das Landschaftsbild. Eine Wanderung zum Krater bietet einen Panoramablick über das Tyrrhenische Meer, erfordert jedoch Trittsicherheit und eine gewisse Toleranz gegenüber dem beißenden Schwefelgeruch. Beliebt ist auch das natürliche Schwefelschlammbad, das in unmittelbarer Nähe des Hafens liegt – ein Ziel, das viele Backpacker:innen trotz des Geruchs fest einplanen.

Blick auf Marina Corta, kleinerer Hafen im Hauptort von Lipari, der größten der Äolischen Inseln, Italien. Foto: marcorubino – stock.adobe.com

Salina gilt als die grünste der Inseln und ist bekannt für den Anbau von Kapern sowie die Produktion des Dessertweins Malvasia. Die fruchtbaren Hänge und gepflegten Weinberge machen die Insel zu einem lohnenden Ziel für Wandernde. Auch Filicudi und Alicudi, die abgelegensten Inseln des Archipels, bieten Ruhe – allerdings mit begrenzter Infrastruktur.

Ideal für Backpacking-Trips

Die Liparischen Inseln sind besonders für Individual- und Rucksackreisende geeignet, die ihre Route flexibel gestalten möchten. Unterkünfte reichen von kleinen Pensionen über Ferienwohnungen bis hin zu familiär geführten Bed & Breakfasts. Wer mit leichtem Gepäck reist, ist klar im Vorteil, denn viele Wege führen über unebene Pfade oder Treppen, insbesondere auf den kleineren Inseln. In Orten wie Lingua auf Salina oder Ginostra auf Stromboli werden Rollkoffer schnell zur Last – ein Backpack erweist sich hier als das deutlich praktischere Gepäckstück.

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Auf den Äolischen Inseln findest du viele kleine, charmante Unterkünfte. Foto: Giulio Di Gregorio – stock.adobe.com

Und auch kulinarisch lohnt sich der Besuch. Frischer Fisch, lokale Käsesorten, Kapern und Oliven gehören zu den festen Bestandteilen der regionalen Küche. In den Abendstunden spielt sich das Leben auf den Dorfplätzen ab – in den Restaurants wird oft unter freiem Himmel serviert. Wer in kleinen Orten abseits der Hauptstraßen übernachtet, findet sich nicht selten in persönlichen Gesprächen mit Einheimischen wieder.

Tipp: Wer auf der Suche nach traditioneller Inselküche ist, wird in der Trattoria da Pina auf Vulcano fündig. Das familiengeführte Restaurant begeistert mit fangfrischem Fisch, hausgemachter Pasta und herzlicher Gastfreundschaft – und wird auf der Bewertungsplattform Tripadvisor mit einer 4,5 bewertet.

Kurz & knapp: Darum sind die Äolischen Inseln ein echter Geheimtipp

  • Landschaft: Vulkane, heiße Quellen und üppige Weinberge prägen das Panorama – jede Insel bietet ein neues Naturerlebnis.
  • Authentizität: Hier reist du noch fernab großer Hotelketten – die Inseln bewahren ihren ursprünglichen Charme.
  • Vielfalt: Ob Strombolis feuriger Krater oder Salinas grüne Hänge – jede der sieben Inseln erzählt ihre eigene Geschichte.
  • Reiseart: Ideal für alle, die flexibel und unabhängig unterwegs sind – ein Backpack ist hier Gold wert.
  • Tempo: Auf den Inseln ist es noch deutlich ruhiger als in anderen Ecken Italiens.

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Backpacking: Warum du die Äolischen Inseln jetzt entdecken solltest

Die Inselgruppe ist ideal für alle Backpacker:innen. Ob Trubel oder abseits der Massen – auf den Äolischen Inseln hast du die Qual der Wahl! Zudem kannst du die Inseln auch in deine Italien-Backpacking-Tour integrieren. Hier findest du meine liebste Route für drei Wochen Italien.

Du hast noch Fragen zu deinem Aufenthalt, der Einreise oder kulturellen Gepflogenheiten? Auf der offiziellen Webseite des Auswärtigen Amts findest du alle wichtigen Informationen.

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