Jedes Jahr ziehen die Kanaren über 16 Millionen Besucher:innen an – und das aus gutem Grund! Auf keiner europäischen Inselgruppe bleiben die Temperaturen so mild wie auf den Inseln des ewigen Frühlings. Im Übrigens gilt das nicht nur für die Lufttemperatur, denn auch die Wassertemperatur sinkt nur selten unter 20 Grad. Ein Sprung ins tiefblaue Meer ist also auch im Winter möglich! Doch für wen lohnt sich ein Urlaub? Längst sind die Inseln nicht mehr nur ein Ziel für Pauschalreisende. Mit ihren wilden Vulkanlandschaften, der Mischung aus kleinen und größeren Inseln und unzähligen Möglichkeiten für Outdoor-Abenteuer eignen sich auch perfekt für Backpacking-Touren. Alle wichtigen Informationen.
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Alles zum Thema „Backpacking auf den Kanaren“
Backpacking auf den Kanaren: Die Vielfältigkeit der Inseln
Die Kanaren bestehen aus sieben Hauptinseln: dazu zählen Teneriffa, La Gomera, Fuerteventura, Lanzarote, El Hierro, La Palma und Gran Canaria. Sie alle gehören politisch gesehen zu Spanien, liegen aber geografisch vor der Küste Afrikas – genau das macht ihren besonderen Mix aus. Mildes Klima das ganze Jahr über, schwarze Lava-Strände neben grünen Oasen, kleine Dörfer inmitten endloser Vulkanlandschaften.
Für Backpacker:innen sind die Kanarischen Inseln ideal: Die Infrastruktur ist gut, es gibt günstige Unterkünfte, und jede Insel hat ihren eigenen Charakter. Dazu kommt, dass du easy zwischen den Inseln hin- und herhüpfen kannst – beispielsweise per Fähre. Und auch für alle Outdoor-Fans gibt es gute Neuigkeiten:

Ob wandern, surfen, schnorcheln oder einfach durch einsame Bergdörfer schlendern: auf den Kanaren ist alles möglich. So kannst du beispielsweise auf Teneriffa, den höchsten Berg Spaniens besteigen, auf Fuerteventura barfuß durch endlose Dünen laufen und auf La Palma durch dichte Lorbeerwälder streifen.
Tipp: Auch für digitale Nomaden sind die Inseln spannend – vor allem Gran Canaria und Teneriffa haben eine wachsende Co-Working-Szene. Und wer es eher abgeschieden mag, findet auf Inseln wie El Hierro oder La Graciosa Ruhe pur.
Sightseeing-Highlights für Backpacker:innen
Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten gibt es einige Geheimtipps, die wir dir nicht vorenthalten wollen:

- Betancuria (Fuerteventura): Die älteste Stadt der Kanaren – mit traditionell, kanarischem Flair und viel Geschichte.
👉🏻 Hier erhältst du weitere Informationen. - Pedro Barba (La Graciosa): Verlassenes Geisterdorf am Rande der Zivilisation.
👉🏻 Hier erhältst du weitere Informationen. - San Cristóbal (Las Palmas, Gran Canaria): Karibik-Vibes im charmanten Fischerdorf.
👉🏻 Hier erhältst du weitere Informationen. - Pozo de las Calcosas (El Hierro): Dorf aus Lavastein, versteckt an einer Steilküste. 👉🏻 Hier erhältst du weitere Informationen.
- Charco de la Laja (Teneriffa): Geheimtipp unter den Naturpools – perfekt für alle, die sich nach einem ruhigen Badetag sehen.
👉🏻 Hier erhältst du weitere Informationen. - Puerto de Mogán (Gran Canaria): Idyllischer Hafen, liebevoll auch „Klein-Venedig“ genannt.
👉🏻 Hier erhältst du weitere Informationen.

Für Backpacker:innen bedeuten die Kanaren vor allem Flexibilität. Du kannst spontan bleiben, von Insel zu Insel reisen und selbst entscheiden, ob du lieber in einem Hostel, im Zelt oder einer günstigen Pension übernachtest. Die öffentlichen Busverbindungen sind gut ausgebaut, vor allem auf den größeren Inseln. Und das Beste? Selbst in der Hochsaison findest du ruhige Orte – wenn du weißt, wo du suchen musst. Unser Tipp: Einfach mal einen Ausflug nach El Hierro oder La Graciosa planen.
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Kurz & knapp: Darum lohnen sich die Kanaren für Backpacker:innen
- Klima: Auf den Kanaren herrscht das ganze Jahr über ein mildes, angenehmes Klima.
- Inselhopping: Günstige Inlandsflüge und regelmäßige Fährverbindungen machen Inselhopping unkompliziert.
- Gute Infrastruktur: Die Inseln bieten eine gute Infrastruktur für Rucksackreisende, inklusive Hostels und öffentlichem Nahverkehr.
- Aktivitäten: Viele Naturerlebnisse wie Wanderungen, Strände und Aussichtspunkte sind komplett kostenlos zugänglich.
- Die Landschaft: Die Landschaft ist extrem abwechslungsreich – von Vulkankratern über Sanddünen bis hin zu grünen Wäldern.
Du hast noch Fragen zu deinem Aufenthalt, der Einreise oder kulturellen Gepflogenheiten? Auf der offiziellen Webseite des Auswärtigen Amts findest du alle wichtigen Informationen.
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